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#wellenreiter

vom radarentwickler zum #wellenreiter

Das graue Wetter hielt mich nicht davon ab, die Insel zu erkunden. Nach kurzer Zeit steuerte ich den Mietwagen dirket richtung Meer. Der Sand wurde vom tosenden Wind verweht und brauste über das Auto. Ich rechnete nicht damit, all zu viele Menschen im Wasser zu sehen. 

Doch ich täuschte mich. Wellenreiter stürzten sich trotz roter Fahne mutig in die Fluten. Ich beobachtete die Surfer und war von ihrer Coolness und Motivation beeindruckt. Obwohl das Meer sie oft vom Brett runter holte, bekamen sie nicht genug. Egal wie viel Wasser sie schluckten und Kraft es kostete. Es musste ihnen wahnsinnig viel Freude bereiten.

 

"plötzlich packte mich ein gedanke.
könnte ich auch zum wellenreiter werden?"

Ich überlegte nicht lange. Ich war fest entschlossen es auszuprobieren. Ich bin sportlich genug und wenn ich diese Gelegenheit nicht nutze, bereue ich es. Denn eins habe ich als Geschäftsführer gelernt: Mit Grübeln oder Zögern kommt man nicht weit. Entschlossenheit, Mut und Tatendrang braucht es um als kleines Unternehmen im Meer nicht unterzugehen. Wie diese Wellenreiter. Sie behaupteten sich gegen die Wucht des Wassers und ließen sich nicht unterkriegen. Eine große Portion Ausdauer und Ehrgeiz ist dafür nötig. Seit 20 Jahren legt InnoSenT die Leidenschaft eines Wellenreiters an den Tag.

Ein Mann, ein Wort. Ich werde Wellenreiter.

Ich buchte direkt einen Kurs. Gute Vorbereitung ist nötig, um das Ziel zu erreichen. Eingezwängt im Neoprenanzug erklärte mir mein Trainer erst mal die Grundlagen. Dann folgte unter Anleitung ein Aufwärmprogramm und Trockenübungen. Genau wie bei der Radarentwicklung. Erstmal die Theorie, dann die Planung und Vorbereitung und anschließend die ersten Tests. Ich glaube, meine Versuche am Strand sahen bestimmt lustig aus.

"endlich durfte ich ins wasser"

Das Training brachte mich ganz schön ins Schwitzen, umso mehr freute ich mich über die Abkühlung. Mein Mentor entließ mich mit dem Surfer-Gruß „Hang Loose“ ins Meer. – Locker zu bleiben hatte ich des Öfteren schon meinen Mitarbeitern geraten. Fehler passieren, niemand ist perfekt. Auch verbissen und zu gestresst nach einer Problemlösung zu suchen, ist nicht hilfreich. Etwas Abstand zu nehmen, Kraft zu Tanken und mit Lockerheit und Lächeln die Sache anders anzugehen, bringt dich weiter.

 Ich ruderte gegen die Strömung hinaus aufs Meer, um genügend Abstand zum Strand zu erhalten. Jetzt begann die schwierige Phase. Meine Spannung stieg und ich konzentrierte mich auf die Wellen, um eine passende auszuwählen.

Diesen Nervenkitzel kannte ich nur all zu gut. Bei jedem neuen Radarprojekt steht mein Team vor dieser Entscheidung. Ist das der richtige Zeitpunkt und der richtige Markt für das Produkt? Ist dieser Auftrag umsetzbar? Ist das der passende Moment für den nächsten Schritt?

Jetzt oder nie. Wenn ich falle, dann versuche ich es erneut. Langsam kam meine Welle auf mich zu, ich drehte mich mit dem Board herum und blickte zum Strand. Ich paddelte zügig Geschwindigkeit an. Es gab nun kein Zurück mehr. Plötzlich merkte ich den Antrieb der Welle, die sich von hinten näherte. Ich musste nur noch den richtigen Zeitpunkt erwischen, um aufzustehen. Ich fokussierte mein Ziel und blendete alles um mich herum aus. Langsam richtete ich mich von der Liegeposition auf und versuchte Balance zu finden.

 

"es klappte - ich bin ein wellenreiter"

 

Und es klappte. Ich stand auf dem Surfbrett und ritt zum ersten Mal auf einer Welle. Es war der Wahnsinn. Dieser Moment war einfach super. Auch wenn ich nach kurzer Zeit wieder im Wasser landete. Das Glücksgefühl entlohnte mich für die vielen vorherigen Fehlversuche. Aufgeben kam nicht in Frage. Die Anstrengung vom Fallen und die Kletterei waren vergessen. Ich bin ein Wellenreiter.

Für solche Erfolgserlebnisse arbeite ich gerne. Es treibt mich an, anstrengende Phasen und Herausforderungen zu meistern. Das ist auch ein wesentliches Prinzip meines Unternehmens. InnoSenT entwickelt Radarprodukte, die eine bestimmte Problematik lösen. In der Historie gab es zahlreiche Momente, die dem Gefühl, dass erste Mal auf dem Surfbrett zu stehen, nahe kommen. Das gibt uns die nötige Energie, um das nächste Projekt in Angriff zu nehmen. Ständig mussten wir uns auf neue Situationen einstellen und flexibel sein. Immer wartete bereits eine neue Aufgabe auf uns. Das wird sich in Zukunft nicht ändern.

Wir lernten, mit der Flut an Veränderungen umzugehen. Wir bewiesen den Ehrgeiz, den Mut, die Ausdauer und Flexibilität eines Surfers. Zwei Jahrzehnte reiten wir schon auf der Radarwelle des Erfolgs. Wir sind 20 Jahre Wellenreiter.