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KI macht autonomes Fahren bereit für unterschiedliche Umgebungsszenarien.

InnoSenT ist Teil des Forschungsprojekt KI Delta Learning.

Förderprojekt KI Delta Learning (© KI Delta Learning Konsortium)

KI macht autonomes Fahren bereit für unterschiedliche Umgebungsszenarien.

InnoSenT ist Teil des Forschungsprojekts KI Delta Learning.

 

Donnersdorf, 01.12.2020. Im Januar 2020 startete das Förderprojekt KI Delta Learning des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie im Rahmen der VDA Leitinitiative für Autonomes und Vernetztes Fahren. Ziel des Projekts ist es, neue Methoden und Werkzeuge zu entwickeln, um die Herausforderungen der komplexer werdenden und lokal unterschiedlichen Verkehrsbedingungen zu meistern. Hierfür arbeiten Experten aus der Automobilindustrie mit anerkannten Wissenschaftlern zusammen.

Künstliche Intelligenz (KI) ist ein wichtiger Bestandteil hoch- und vollautomatisierter Fahrzeuge. Die Abweichungen zwischen den Anwenderszenarien schränken die Nutzbarkeit der aktuellen Generation von KI-Algorithmen jedoch stark ein. Diese Deltas fordern die Weiterentwicklung von KI für autonome Fahrzeuge in Serienreife heraus und sollen durch die Projektarbeit überbrückt werden. Auch der derzeit hohe Ressourcenaufwand für das Training und Labeling neuronaler Netze, soll sich durch neue Trainingsverfahren und –Organisation im Rahmen des Projekts reduzieren.

Nur mit Hilfe von Methoden zur effizienten und uneingeschränkten Erweiterung von KI kann das autonome Fahren in der „Open World“ Wirklichkeit werden. Das Projekt KI Delta Learning erforscht hierfür Verfahren des maschinellen Lernens, die es ermöglichen bereits vorhandenes Wissen einer Domäne mit wenig Aufwand auf neue Verkehrsbedingungen, die sogenannte Zieldomäne, zu übertragen.

Mithilfe dieser Methoden soll die KI zukünftig aufbauend auf existierendem Wissen lediglich die Unterschiede – die Deltas – zu unbekannten Zieldomänen Erlernen müssen. Diese Deltas lassen sich in sechs Anwendungsfälle unterteilen. Hierzu zählt beispielsweise der Umgang mit Weiterentwicklungen im Bereich der Fahrzeugsensoren oder mit langfristigen Veränderungen in der Verkehrswelt wie die zunehmende Vernetzung und komplexer werdende Verkehrssituation.

Die Berücksichtigung von kurzfristigen Änderungen, wie unterschiedliche Tageszeiten oder Wetterverhältnisse sowie die Erweiterung des Einsatzes der KI-Methoden in weiteren Ländern, die abweichende Verkehrsregeln oder Straßenbilder nutzen, sind ebenfalls im Umfang enthalten.

InnoSenT bringt seine jahrelange Erfahrung als eines der führenden Radartechnikunternehmen mit ein und liefert zudem die für die Testzwecke benötigten Fahrzeugradarsensoren. Als Hersteller und Entwickler von radarbasierten Fahrassistenzsystemen verfügt das Unternehmen über einschlägige Expertise im Bereich der Hochfrequenz-Schaltungsentwicklung sowie der digitalen Radarsignalverarbeitung und leistet starke Entwicklungsarbeit beim Einsatz von KI-basierten Algorithmen.

Diese sind für die Datenaufbereitung im Radarbereich noch relativ neu, beweisen aber großes Potenzial. Die Künstliche Intelligenz hat sich bereits in den Bereichen der Fahrzeug-Klassifizierung und dem Objekt-Tracking (High Level Datenverarbeitung) etabliert. Nun soll auch auf die Roh-Datenverarbeitung (Low Level) von dem Ansatz profitieren, um die Detektionssicherheit und das Auflösungsvermögen weiter zu verbessern.

Die Arbeiten von InnoSenT in dem Projekt KI Delta Learning konzentrieren sich auf drei Schwerpunkte: die Entwicklung eines Verfahrens zur Generierung synthetischer Radardaten, die Anwendung dieser zum Entwurf einer Entwicklungs- und Testumgebung für KI-basierte Radarsignalverarbeitung sowie die Entwicklung eines Delta Learning-Verfahrens zur Anpassung auf unterschiedliche Radararchitekturen.

Das Projekt KI Delta Learning soll erstens die Reaktion auf neue Szenarien der eingesetzten Sensoren robuster machen, zweitens durch effizientere Datengenerierung den Einsatzbereich der Fahrzeuge erweitern. Diese Skalierbarkeit, auch Autonomy at Scale genannt, ermöglicht es außerdem, zukünftig bei der Entwicklung hochautomatisierter Fahrzeuge agiler auf neue Anforderungen zu reagieren und zudem einen schnelleren Zugang zu neuen Märkten zu gewähren. Der Stand der Technik wird bei dem Förderprojekt in allen drei Bereichen so weit vorangetrieben, dass die nächste Generation der KI-Algorithmen für einen uneingeschränkten Einsatz im autonomen Fahrzeug gewappnet ist.

 

Über das Projekt KI Delta Learning

 

  • Laufzeit: 1. Januar 2020 – 31. Dezember 2022, 36 Monate
  • Gesamtbudget: 26,96 Mio. EUR
  • Fördervolumen: 16,22 Mio. EUR
  • Fördermittelgeber: BMWi

19 Partner:

Mercedes-Benz AG, BMW Group, Volkswagen AG, Robert Bosch GmbH, Hella Aglaia Mobile Vision GmbH, Valeo Schalter und Sensoren GmbH, ZF Friedrichshafen AG, CMORE Automotive GmbH, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR), FZI Forschungszentrum Informatik, OFFIS e.V., Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Bergische Universität Wuppertal, Hochschule Reutlingen, Technische Universität München, Universität Stuttgart, Eberhard Karls Universität Tübingen, InnoSenT GmbH, Porsche Engineering Group GmbH

Projektmanagement:

European Center for Information and Communication Technologies – EICT GmbH

Das Forschungsprojekt KI Delta Learning wurde als Teil der KI Familie von der VDA Leitinitiative Autonomes und Vernetztes Fahren initiiert und entwickelt.

Die KI Familie baut mit einem vernetzten Projektcluster umfassende KI-Expertise für das automobile Anwendungsfeld auf. Projektergebnisse werden ausgetauscht, Kompetenzträger zusammengeführt und technische Innovationen schneller realisiert. Das Programm der VDA Leitinitiative zielt auf die Sicherung der Leitanbieterschaft der deutschen Industrie im Bereich des autonomen und vernetzten Fahrens und engagiert sich in vorwettbewerblichen Kooperationsprojekten für einen breiten diesbezüglichen Kompetenzaufbau am Standort Deutschland. Sie setzt dabei auf eine kohärente und konvergente Technologieentwicklung in Verbindung mit dem Anspruch einer schnellen Industrialisierung. Gemeinsam wurde das Ziel formuliert: „Das ‘Betriebssystem‘ für autonomes Fahren kommt aus Deutschland.“

Pressekontakt für das Projekt KI Delta Learning:

Valérie Hasler

im Auftrag von

European Center for Information and Communications Technologies – EICT GmbH

Tel: +49 162 1804016

Email: valerie.hasler-ext[at]eict.de

www.ki-deltalearning.de


Wörter: 760

Veröffentlichung nur mit Quellennachweis und Belegexemplar erwünscht.

 

Hinweis: Die Pressemitteilung basiert auf offiziellen Pressematerial des KI Delta Learning Projekts zu finden unter https://www.ki-deltalearning.de/downloads.

Anpassungen erfolgten insbesondere in Form von Ergänzungen über die Tätigkeit der InnoSenT GmbH bezüglich des Projekts.

 

Über die InnoSenT GmbH

Die InnoSenT GmbH aus Donnersdorf wurde 1999 gegründet und ist weltweit eines der führenden Unternehmen im Bereich Radartechnik. Als Hersteller und Entwickler bietet das Unternehmen die ganze Bandbreite von Engineering Dienstleistungen an – von der kundenspezifischen Entwicklung bis hin zur Serienfertigung. Dank dem starken Fokus auf Qualität und Innovation ist die InnoSenT GmbH seit Jahren weltweit auf Erfolgskurs.

Mehr Informationen unter www.InnoSenT.de